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Städtetrip: Bremen

10/08/2015

Nachdem ich meine ersten zwei Wochen in Wien mit Arbeiten und erholen von dem letzten Semester verbracht habe, beschloss ich kurz eine kleine Durchreise nachdem Deichbrand-Festival in den Norden Deutschlands zu wagen. Zudem konnte ich somit eine Freundin besuchen, die ich schon über zwei Jahre nicht mehr gesehen hatte besuchen. Somit verbrachte ich zwei Tage in Bremen.

Mit meinen sagen wir mal bedürftigen Erkunde-Kentnissen bin ich davon ausgegangen, dass Bremen eine recht große Stadt wäre, da es ja als ein Bundesland zählt. Nach meiner Anreise klärte meine Freundin mich aber schnell auf und wies mich drauf hin, dass Bremen ca. 550.000 Einwohner besitzt. Da ich aus Hamburg kam und noch ziemlich müde von der Reise war, aßen wir noch etwas in einer kleinen Bar und gingen dann erstmal Heim zu meiner Freundin, wo wir dann einfach nur tratschten. Für den nächsten Tag stand dann eine Stadttour an.

Am nächsten Tag begaben wir uns also in die Innenstadt. Zuerst liefen wir durch die Fußgängerzone  , die durch die typischen Marken wie H&M, Zara usw. gekennzeichnet sind. Ganz beliebt ist auch die Sögestraße, die vor allem gerade den mittelalterlichen Flair Bremens verdeutlicht. Auch ich hab es mir hier nicht nehmen lassen ein Tourifoto mit dem Denkmal der Sögestraße zu machen.


Hier im Bild seht ihr das Denkmal „Der Schweinehirt und seine Herde“. Meine Freundin klärte mich auf, dass in der Sögestraße früher sich nur Bauern und Bäcker befanden. Trotzdem mussten Schweine durch die Straße zu den Schlachtern geführt werden. „Sögen“ war damals das plattdeutsche Wort für Säue und somit entstand die Namensgebung.

Von hier aus konnten wir auch das Rathaus und den St.Petri Dom erreichen und sind im Zentrum angekommen. Bremen zeichnete sich hier vor allem auch durch kleine Nebenstraßen aus, die typisch für das Mittelalter waren. Der Dom ist ziemlich beeindrucken und auch der Marktplatz spricht für sich selbst. Auch wenn ich ein großer Fan moderner Architektur bin, haben geschichtliche und mittelalterliche Gebäude eine gewisse Anziehungskraft auf mich, da hinter jedem Gebäude eine Geschichte steckt. Es ist schön, wenn eine Stadt nicht nur von der Moderne umhüllt ist, die uns im 21. Jahrhundert begleitet.

Danach besuchten wir das Schnoorviertel. Es befindet sich im ältesten Stadtteil in Bremen. Früher war das Viertel hauptsächlich von Fischern und Seeleuten bewohnt. Mit seinen engen Gassen und Winkeln sorgt es für eine gemütliche und urige Atmosphäre. Auch hier zeigten sich im Einzelnen immer wieder die Vier Bremer Stadtmusikanten in den Bauten. Der Schnoor lädt eindeutig zum Schlendern und Verweilen ein und es wird auch ganz bestimmt nicht mein letzter Besuch sein.

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Nachdem wir den Schnoor genug erkundet hatten, beschlossen wir noch in das Viertel zu gehen. Das Viertel besteht aus zahlreichen Cafés, Bars und Kneipen. Auch zum Stöbern und Shoppen eignet es sich. Es ist sozusagen die Kulturmeile in Bremen. Da wir schon späten Nachmittag hatten, wollten wir uns irgendwo reinsetzen und Etwas zu essen. Hierzu gingen wir in das Restaurant Piano. Ich entschied mich für Pizza Funghi. Danach tranken wir jeder noch einen Coktail und machten einen Abstecher ins Wohnzimmer.

Essen im Piano

Das Wohnzimmer, wie der Name schon sagt, ist eine Bar in der Gemütlichkeit eine wichtige Rolle spielt. Die Polstermöbel sorgen dafür, dass man sich direkt wie zu Hause fühlt. Die Karte ist eine alte Bravo-zeitschrift und zudem gibt es in einer Ecke ein Hochbett, für die, die es ganz gechillt mögen. Womit mich das Wohnzimmer sofort gewinnen konnte, war die alte Spielekonsole, ich glaube es war Super Nintendo. Es gibt nichts Besseres als zu zocken und dabei gemütlich ein Bier zu trinken. Der Tagestrip in Bremen hat mich auf jeden Fall davon überzeugt, dass es nicht mein letzter Besuch war und ich mir mal die Zeit nehme mehrere Tage dort zu verbringen. Vielleicht kommt der Ein oder Andere auch auf die Idee Bremen zu erkunden.

 

 

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1 Comment

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    Reply CoCo 11/08/2015 at 5:50

    Hey 🙂
    Das klingt wirklich sehr interessant, informmativ und gemütlich. Jetzt hab ich Lust mal mach Bremen zu fahren :,D
    Sehr schöne Bilder!

    Liebe Grüße,
    CoCo (http://i-ve-got-a-jar-of-holywater-and-salt.blogspot.de/)

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