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Lany – 28.11.17 – Grelle Forelle, Wien – Konzert Review / VLOG

02/12/2017

Im Sommer hatte ich neben meinem Ferienjob nicht wirklich viel zu tun, als eine Freundin fragte ob ich Lust hätte sie im November zu LANY zu begleiten. Mir sagte LANY schon etwas, aber richtig viel über sie wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Trotzdem sagte ich meinen Freundinnen zu und so stand der 28. November als nächster Konzertbesuch im Terminkalender fest. Warum ich sehr froh bin keine 16 Jahre mehr zu sein und wie das ganze Konzert abgelaufen ist, könnt ihr hier in meiner Konzert Review nachlesen und im VLOG nachschauen. 

Dank meiner lieben Freundinnen konnte ich den November dann doch mit einem Konzert füllen. Auf dem Plan stand LANY. Da es Ende November leider meistens schon viel zu kalt ist, sind wir erst eine halbe Stunde vor Einlass an der Grellen Forelle eingetroffen. Dort hatte sich zu dem Zeitpunkt auch schon eine lange Schlange gebildet. Das Publikum war trotzdem überschaubar. Nach einer Weile merkten meine Freundinnen und ich, dass wir den Altersdurchschnitt doch ziemlich hebten. Trotzdem ließen wir uns nichts anmerken und freuten uns fast so sehr wie die meisten Mädchen, für die es wahrscheinlich das erste Konzert war. Etwas später als 19.00 wurden wir dann auch reingelassen. 

 

At Pavillon 

At Pavillon ist eine Band aus Wien. Meistens gehen Support Acts und Vorbands ja in die gleiche Richtung wie der Hauptact. Bei At Pavillon war es anders, aber nicht im negativen Sinne. Die vier Jungs konnten das noch recht junge Publikum von Anfang an begeistern. Ihre Musik würde ich definitiv in die Kategorie Indie-Rock/Indie-Pop einordnen, was mir ja selbst auch sehr gut gefällt. Sie begeisterten die Crowd und konnten ihr Können zur Schau stellen und haben sicher den ein oder anderen neuen Fan an Land ziehen können. 

At Pavillon – © Sara Schmidt 

LANY 

Nachdem sich die Vorband von der Bühne verabschiedete, kam LANY dann ca. kurz nach 21:00 auf die Bühne. Natürlich wurde das Gedränge dann sehr schlimm. Obwohl wir uns an den Rand gestellt haben, wurde ununterbruchen gedrückt und geschubst. Na klar ist es bei Konzerten dieser Art fast normal, vor allem wenn es ein junges Publikum ist, dass natürlich seinem Idol oder seiner Lieblingsband nah sein will. Ich schließe mich da ja gar nicht aus und behaupte nicht, dass ich nicht gerne in der ersten Reihe stehen würde. Nur zeigt die Erfahrung, dass es meistens nichts bringt und nur die Leute um einen rum verärgert.  

Noch verrückter war es, wie der Frontsänger Paul wie ein Gott verehrt wurde. Manchmal musste man fast schon Angst haben, dass die Mädchen in der ersten Reihe nicht gleich in Ohnmacht fallen. Paul wurde regelrecht von dem Publikum getragen und gestützt. Wie schnell die Hände nach ihm greiften,  war mehr als nur verrückt. Für das erste Mal in Wien, hatte LANY sich schon eine richtige große Fanbase angesammelt. Es waren auch doch viele Nationalitäten unter dem Publikum vertreten.

Highlight

Das Hightlight für mich und meine Freundinnen war es, dass Paul alleine am Piano bei einem Song den Refrain von Harry Styles Sign of the Times sang. LANY wurde auch durchgehend vom starkem und lauten Gesang der Crowd begleitet. Wer nicht mitgesungen hatte, konnte meistens direkt als Nichtfan kategorisiert werden. Ganz ehrlich jeden Text konnte ich selbst jetzt auch nicht, aber ich muss sagen LANY hat mich live richtig überzeugt. LANY schaffte es eine einzigartige Atmosphäre mit ihrem dreamy Electropop zu schaffen, an die sich jeder von uns gerne zurückerinnert. Und da die Bilder nicht genug sind um euch Blicke aufs Konzert zu geben, könnt ihr euch hier meinen ersten VLOG ansehen.

                                    

Setlist: Dumb Stuff / 4EVER! / Yea, Babe, No Way / Flowers On the Floor / Overtime / Good Girls / Made in Hollywood / It Was Love / Hurts / Purple Teeth / 13 / Pampa / WHERE THE HELL ARE MY FRIENDS / The Breakup / Pancakes / Pinkie Skies / Hericane / Super Far / ILYSB

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